>Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt<


Kurzgeschichte "Die Kirschblüte"

Die Kirschblüten fielen als ich mich auf dem Weg nach Hause durch den Park machte. Der Weg war gesäumt von den rosafarbenen Bäumen und überall sah man ein saftiges Grün. Als ich am See vorbei ging, sah ich ein Schwan. Er war weiß. Auf der Wiese vor dem See war ein schwarzer. Als der weiße Schwan den schwarzen sah, schwamm er vorsichtig auf ihn zu. Es sah aus als wollte er nichts überstürzen. Ich beobachte die beiden, da es mich von meinen Gedanken ablenkte. Der schwarze Schwan folgte den weißen mit dem Blick und schien ziemlich neugierig. Langsam glitt der schwarze ins Wasser und schwamm auf den anderen Schwan zu. Die beiden Tiere beäugten sich mit offenkundigem Interesse, sie schnatterten und umschlangen sich mit ihren Hälsen. Für mich war dies wie ein Zeichen, mir wurde klar, dass egal wie unterschiedlich man sein kann, man trotzdem zu einander finden kann.

Fröhlich pfeifend ging ich weiter und freute mich über das eben gesehene. Zu Hause angekommen, nahm ich mir das Telefon in die Hand und wählte mit klopfenden Herzen und zittrigen Fingern die Nummer von Chris. Endlich konnte ich mich mit ihm verabreden da meine Bedenken durch das Erlebnis wie weggewaschen waren. Die Verabredung stand nun, morgen Mittag um 15 Uhr.

Am nächsten Tag, machte ich mich zurecht. Ich ging mit klopfenden Herzen und weichen Knien auf zum Treffpunkt. Auf dem Weg dahin kam ich noch mal an dem See vorbei und sah die beiden frisch verliebten Schwäne das gab mir Mut.

Wir trafen uns in einem Cafe und unterhielten uns. Ich sah in seine grünen strahlenden Augen und konnte mich kaum bändigen. Alles was er sagte, hörte sich so wunderbar an. Ich merkte erst da wie sehr ich mich in ihn verliebt hatte. Ich sprang über meinen Schatten als er nach seinem Getränk griff und legte meine Hand auf die seine. Er sah mich überrascht an, als er sah, dass ich rot wurde lächelte er. Dieses Lächeln ließ mich auf Wolke 7 schweben. Als wir gehen wollten, nahm er meine Hand und wir liefen Hand in Hand. Er brachte mich nach Hause, an der Tür gab er mir den ersten, unvergesslichen Kuss. Mein Herz zersprang fast vor Freude. Als ich drin war, beobachtete ich ihn durch die Glasscheibe. Ich sah ihn lächeln und mir wurde warm ums Herz. Ich lehnte mich gegen die Tür und dachte mir nur, ein voller Erfolg.

 

19.4.11 22:30

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